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Cholesterin ist kein Thema mehr

Früher war alles einfacher: Cholesterin war schlecht, cholesterinhaltige Nahrungsmittel auch. Cholesterin kommt jedoch nicht nur in der Nahrung vor, sondern unser Körper produziert es auch selbst. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Nahrungscholesterin für die Herzgesundheit zweitrangig ist. Viel wichtiger sind eine gesunde Ernährung, ein ausgewogenen Lebensstil und viel Bewegung. Wichtige Informationen Rund um das Cholesterin, den Cholesterinspiegel und wie Sie sich Ihre Butter auf dem Brot erhalten, haben wir hier zusammen gestellt.


Cholesterin ist eine lebenswichtige Substanz, die wir sowohl aus der Nahrung aufnehmen, als auch in der Leber selber bilden. Es ist Ausgangssubstanz verschiedner Hormone, wird für die Herstellung der verdauungsfördernden Gallensäuren benötigt und ist Bestandteil der Zellwände. Ein gesunder Organismus reagiert auf die Cholesterinzufuhr von aussen mit einer entsprechenden Drosselung der Eigenproduktion. Ist der Cholesterinspiegel im Blut zu hoch, bedeutet das, dass dieser Regulationsmechanismus nicht mehr richtig funktioniert. Das Cholesterin lagert sich in den Gefässen ab, wodurch die Atherosklerose mit all ihren schwerwiegenden Auswirkungen wie Angina pectoris, Herzinfarkt, Hirnschlag oder Beinarterienverschluss gefördert wird.


Der Cholesterinspiegel im Blut ist kaum abhängig vom Cholesterin, das Sie aus der Nahrung aufnehmen. Abhängig von der Zufuhr aus der Nahrung produziert der Körper mehr oder weniger eigenes Cholesterin. Ein hoher Cholesterinspiegel hängt nebst Alter, Geschlecht und Vererbung auch von der Gesamtlebensweise ab. Wer einen zu hohen Cholesterinspiegel vermeiden möchte oder bereits daran leidet kann dennoch einiges dagegen tun:

  • Halten Sie Ihr Normalgewicht. Eruieren Sie es mit Hilfe des BMI-Rechners (Link zu BMI-Rechner)
  • Essen Sie gesund und mit Genuss nach der Ernährungspyramide
  • Sorgen Sie für regelmässige körperliche Bewegung.
  • Hören Sie auf zu rauchen.
  • Essen Sie fettbewusst


Obwohl oft gehört, ist Butter keine Cholesterinbombe. 10 g enthalten nur gerade 24 mg Cholesterin. Davon wird vom Körper nur die Hälfte aufgenommen, was bei einer empfohlenen Zufuhr von ungefähr 300 mg nicht ins Gewicht fällt. Zudem haben die kurz- und mittelkettigen Fettsäuren, die in der Butter enthalten sind, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen keine Einfluss auf den Cholesterinstoffwechsel. Pauschalempfehlungen, Butter zu meiden und Pflanzenfette, wie Margarine zu bevorzugen, werden weder einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gerecht noch tragen sie zur Verhütung von Herzkreislaufproblemen bei.

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