Le beurre, un aliment sain?Wie gesund ist Butter?KontaktImpressumSitemapMedien

Butter besteht aus 83% Milchfett und enthält alle wertvollen Milchfettbestandteile. Das Milchfett zeichnet sich durch eine grosse Anzahl und breite Verteilung von Fettsäuren aus. Viele davon haben auch speziell gesundheitsfördernde Eigenschaften. Welche Aufgaben die verschiedenen Fettsäuren in unserem Körper erfüllen und warum der tägliche, gemässigte Konsum von Butter gut für unseren Organismus ist, erläutern wir hier.


Alle Nahrungsfette bestehen aus einem Gemisch aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Pflanzliche Öle enthalten mehr ungesättigte Fettsäuren und tierische Fette mehr gesättigte. Oft wird behauptet, dass nur pflanzliche Fette gesund seien, da sie vor allem ungesättigte Fettsäuren enthalten. Butter bildet hier jedoch eine Ausnahme, da sie alle Arten von Fettsäuren, die in Nahrungsfetten vorkommen, enthält. Milchfett hat eine Sonderstellung und gleicht in seiner Zusammensetzung weder pflanzlichen Ölen noch tierischen Fetten. Kein anderes Nahrungsfett weist eine solche Vielfalt im Fettsäurespektrum auf.

Butter enthält:

  • 0,5% Milcheiweiss
  • 0,5% Milchzucker
  • 83% Milchfett
  • 16% Wasser

Das Milchfett enthält Vitamine A, D, E sowie rund 400 verschiedene Fettsäuren.


Das Milchfett ist in seiner Zusammensetzung in idealer Weise auf die Bedürfnisse des Menschen zugeschnitten und enthält in seinem grossen Fettsäurespektrum auch alle essenziellen Fettsäuren. Die verschiedenen Fettsäuren erfüllen im Körper unterschiedliche Aufgaben:

  • Die kurz- und mittelkettigen gesättigten Fettsäuren der Milch werden vor allem von Darm- und Leberzellen zur Energiegewinnung herangezogen.
  • Die langkettigen gesättigten Fettsäuren haben Strukturaufgaben und werden als Energiereserve in Form von Fetten abgelagert.
  • Die langkettigen ungesättigten Fettsäuren haben vor allem wichtige Funktionsaufgaben im Stoffwechsel.
  • Dazu enthält Milch noch besondere langkettige ungesättigte Fettsäuren: die „Konjugierten Linolsäuren“ (CLA). Sie gelten nicht nur als cholesterinsenkend, sondern auch als arteriosklerose- und krebshemmend.


Pflanzliches Fett gilt gemeinhin als gesund, tierisches als ungesund. Fette derart zu unterscheiden ist zwar plakativ, aber biologisch nicht sinnvoll. Denn tierische und pflanzliche Fette unterscheiden sich nicht generell. Sie sind sich sogar sehr ähnlich. Beide setzen sich aus ähnlichen Fettsäureketten zusammen. Alle Nahrungsfette enthalten eine Mischung aus gesättigten, einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Manche pflanzlichen Nahrungsfette wie das Kokos- oder Palmfett, enthalten fast ausschliesslich gesättigte Fettsäuren. Sowohl tierische als auch pflanzliche Fette haben demnach ihren Stellenwert in der täglichen Ernährung. Milchfett als tierisches Fett enthält ein breites Spektrum an wertvollen Fettsäuren. Enthalten sind einerseits kurzkettige Fettsäuren wie Buttersäure, die einfach ungesättigte Ölsäure aber auch Omega-3-Fettsäuren und die konjugierten Linolsäuren. Anderseits liefert Milchfett auch wertvolle Fettbegleitstoffe wie die Vitamine A, D, E und Phospholipide.


Butter ist ein reines Naturprodukt und enthält keinerlei milchfremde Zusatzstoffe. Sie schmeckt allerdings nicht nur hervorragend, sondern tut unserem Körper Gutes. Entscheidend dabei ist das Mass. Die empfohlene Tagesration von ca. 30g Butter bewirkt Folgendes:

  • Durch den niedrigen Schmelzpunkt und den hohen Gehalt an Fettsäuren ist Butter ein leicht verdauliches Fett. Die Fettkügelchen sind so fein verteilt, dass Butter auch von Menschen mit Magen- und Gallenproblemen bestens vertragen wird.
  • Seine Omgea-3-Fettsäuren wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus.
  • Die in Butter enthaltenen konjungierten Linolsäuren (langkettige ungesättigte Fettsäuren) gelten nicht nur als cholesterinsenkend, sondern auch als arteriosklerose- und krebshemmend.
  • Vitamine A, D und E sind wichtige Vitamine. Vitamin D unterstützt die Knochengesundheit. A und E braucht der Körper wegen ihrer antioxitativen Wirkung. Sie sind in der Lage, freie Radikale abzufangen und gelten deshalb ebenfalls als arteriosklerose- und krebshemmend
  • Phospholipide (z.B. Lecithin) schützen den Magen, stärken die Nerven und unterstützen das Konzentrationsvermögen.


Obwohl oft gehört, ist Butter keine Cholesterinbombe. 10 g enthalten nur gerade 24 mg Cholesterin. Davon wird vom Körper nur die Hälfte aufgenommen, was bei einer empfohlenen Zufuhr von ungefähr 300 mg nicht ins Gewicht fällt.
Pauschalempfehlungen, Butter zu meiden und Pflanzenfette zu bevorzugen, werden weder einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gerecht noch tragen sie zur Verhütung von Herz-Kreislauf-Problemen bei. Der Cholesteringehalt eines Nahrungsmittels wird heute ohnehin als zweitrangig angesehen. Viel wichtiger für die Gesundheit ist ein moderater Fettkonsum gemäss der Empfehlung in der Ernährungspyramide.

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